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TSV Plön aktuell

Der TSV Plön schreibt endlich schwarze Zahlen

Um die 100 Vereinsmitglieder und Gäste belebten am vergangenen Freitag das TSV-Plön-Sportheim. Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins war das Sportheim ein wichtiges Thema. Für alle Anwesenden gab es positives zu berichten.

Nach einigen Jahresabschlüssen, in denen Kassenwart Rolf Witt eine „Schwarze Null“ präsentieren konnte, ansonst aber rote Zahlen vorherrschten, konnte man diesmal einen kleinen Überschuss vorweisen. Hinzu kam die Zusage durch Bürgermeister Jens Paustian: „Für die Nutzung von Sportplätzen und –hallen werden wir auch künftig keine Gebühren erheben“. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen Mieter – der Beschäftigungsagentur „Neuland“ -, die das Heim seit Jahresbeginn als Übungsgaststätte für Arbeitslose nutzt. Viele Baustellen fand der für zwei Jahre wieder gewählte Vorsitzende Ulf Demmin vor einem Jahr vor, als er sein Amt antrat – und das Thema Heim hatte oberste Priorität.

Wie sah es aus: der Besuch der Sportler/innen nach dem Sport wurde trotz immerwährender Erinnerung, das Heim zu nutzen, immer weniger. Es fand sich kein Pächter mehr, Mieteinnahmen blieben aus. Obendrein waren die Mieter der Einliegerwohnung zahlungssäumig, ein Minus war unvermeidbar. Die Partnerschaft mit „Neuland“ sei für Ulf Demmin ein wahrer Glücksgriff und „wir haben eine einvernehmliche Situation geschaffen“, so der Vorsitzende. Mit der Option auf Verlängerung wurde mit „Neuland“ zunächst ein Zwei-Jahres-Vertrag abgeschlossen. Der neue Mieter nutzt die gastronomischen Räume werktags von 7 bis 17 Uhr als Übungsgaststätte für Arbeitslose, die für eine Tätigkeit in der Gastronomie vorbereitet werden sollen. Als weiteres stünden Schulungen in der Altenpflege auf dem Plan. Für den „After-Trainings-Treff“ der Aktiven abends ändere sich nichts, außer dass man sich künftig in durch „Neuland“ neu gestalteten Räumen aufhalte. Dr. Dagmar Bez als Prokuristin sprach von einer künftigen Begegnungsstätte, einem Zentrum für jung und alt.

Zur Mitgliederzahl berichtete der alte und neue Schatzmeister Rolf Witt: „Genau zum Jahreswechsel hatten wir 2010 Mitglieder“ und verkündete einen Zugang von 45 (971 Jugendliche). Allerdings konnte man in abendlichen Spartenforschungen 53 Aktive ohne ´Mitgliedsausweis´ dingfest machen.

Mit Klaus Koch wurde ein weiteres Ehrenmitglied von der Versammlung gewählt. Er gilt als Plöner Trainer-Legende, der besonders durch seine Erfolge mit dem TSV weit über die Grenzen Plöns hinaus bekannt wurde. Er brachte beispielsweise eine Vielzahl von Spielern in Höchstform und holte 1980 mit einem Sieg gegen Holstein Kiel den Landespokal. Lutz Schlünsen vom Kreisfußballverband dankte Koch für seine Großtaten und fand es bemerkenswert, mit welcher Beharrlichkeit er die Themen anging. Klaus Koch – man könnte seitenweise über ihn berichten – hatte stets ein großes Vorbild: „Ich wollte immer werden wie Karl Salopiata“.

Never change a winning team - bei den Wahlen blieb alles beim Alten: Sportwart bleibt Benjamin Hintz, Uwe Hansen und Werner Falkenberg bleiben Vorstandsmitglieder. Als Kassenprüfer ersetzt Klaus Behrendt den scheidenden Friedel Wilhelm.

Die Vorstellung der Sportler/innen des Jahres obliegt dem Sportwart. Benjamin Hintz laudarte zunächst auf die Jugendsportlerin des Jahres Lena Michalewski (24). Sie begann mit vier Jahren beim Kinderturnen, wurde kürzlich zur Jugendwartin gewählt und gilt als wichtiger Motor der Sportgala. Jeweils Sportlerinnen des Jahres wurden Lucie Grobecker und Silke Hintz. Lucie zeichnet als Karatesportlerin nicht nur das ewige Streben nach Fertigkeit und das kämpfen um innere Vervollkommnung aus, sondern ebenso ihr Umfeld für ihre Sportart zu begeistern. Neben vielen erkämpften Deutschen- und Landesmeisterschaften gilt Silke Hintz´ (52) Augenmerk der Turnjugend im Trainingslager in Odense. Veniamin Sotskov (17) vom Boxring wurde zum Jugendsportler gekürt. Er ist ein Paradebeispiel für Gewissenhaftigkeit, kann Schule und Training (5x/Woche) durch richtiges Zeitmanagement in Einklang bringen. Als Deutscher Meister wurde er gleichzeitig zum besten Boxer der DM gekürt. Aus der Boxabteilung kommt auch Sergej Monastyrskyy (31). Er erklomm 2009 den deutschen Box-Olymp. Nach aktivem Kampf im TSV-Trikot ließ er sich zum Lizenztrainer ausbilden, sorgt seither für ständige Neuerungen in der Abteilung und erntet ständig goldene Früchte für die Sportler. Mannschaft des Jahres wurde die weibliche Handball-B-Jugend. Sie steht bereits nach 11 von 16 Spieltagen unangefochten an die Spitze der Kreisliga.

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Unsere Sportler des Jahres

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 10. Mai 2010 um 15:10 Uhr
 

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